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Fairer Handel – Fair Trade – Fairtrade: Gibt es da Unterschiede?

Ja, da gibt es feine Unterschiede!

Egal auf welchem Kontinent oder in welchem Land:
Menschen wollen mit ihrer Arbeit mindestens so viel verdienen, dass sie davon leben können.
Wenn ein Bauer trotz harter körperlicher Arbeit seine Familie nicht ernähren kann, dann liegt das zum Teil auch an ungerechten Welthandelsstrukturen.


Im Fairen Handel (engl. Fair Trade) sind die Strukturen anders:
Die Produkte werden zu fairen Bedingungen hergestellt und importiert.
Im Mittelpunkt stehen die Produzentinnen und Produzenten. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern, dies ist das Ziel des Fairen Handels.


Fairer Handel trägt dazu bei, dass Produzentinnen und Produzenten - insbesondere in den benachteiligten südlichen Regionen dieser Welt, aber auch im Norden - von ihrer Arbeit angemessen leben können.


Es gibt Firmen, die nur fair gehandelte Produkte vertreiben – sie werden auch als 100 % Fair-Händler bezeichnet.
Das sind Importfirmen wie die GEPA, EL PUENTE, dwp, BanaFair oder GLOBO.
Hier werden die Produkte - wo möglich und sinnvoll - weitestgehend im Ursprungsland verarbeitet und verpackt, damit möglichst viel Wertschöpfung bei den Erzeugern und im Erzeugungsland verbleibt.


Es gibt auch Importfirmen, die einzelne Produkte ihres Sortiments fair handeln. Als Lizenznehmer von anerkannten Siegeln, wie Naturland Fair, Fair for Life, Ecocert oder auch dem Fairtrade-Siegel von TransFair, können Sie ihre Produkte damit kennzeichnen.